Autorin: Katrin Eder
In einem Stadtratsantrag haben wir heute die Weiterentwicklung des Sozialausweises zu einem Sozialpass gefordert.

Dieser Sozialpass soll wie in einer ganzen Reihe von Städten eine Reihe von Vergünstigungen beinhalten. Im derzeitigen Sozialausweis, der lediglich von 2.389 Mainzerinnen und Mainzern beantragt wird, sind lediglich wenige städtische Leistungen vergünstigt zu beziehen. Dazu gehört auch die Verhandlung mit Sportvereinen, privaten Kultur- und Bildungsträgern. Bei einer Monatskarte von der MVG für Sozialausweisinhaber für 49,50 Euro kann man nicht von einer sozialen Preisgestaltung sprechen. Die Verwaltung muss nun prüfen, welche Modelle es für die Finanzierung eines verbilligten Tickets in der Höhe des im Satz für Hartz IV für die Mobilität vorgesehene Höhe von 15 Euro geben könnte. Wir werden da den Finger weiterhin in die Wunde legen, dass dieser Antrag nicht todgeprüft wird, sondern tatsächlich an einer Umsetzung gearbeitet wird.
Die Aussage von Stadtrat Walter Koppius (FDP), alle Bedarfe des Lebens seien im Regelsatz von Hartz IV abgedeckt, ist für uns eine Verhöhnung von Leistungsempfängerinnen und –empfängern. Vielmehr wollen wir als GRÜNE soziale Teilhabe sichern, bei kulturellen und sportlichen Angebote sowie bei der Mobilität.







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