Arrhenuis-Studie bestätigt Position zum Kohlekraftwerk

Kohlekraftwerk rechnet sich nicht

“Auch die Ergebnisse der Arrhenuis-Studie bestätigen unsere Position zum geplanten Kohlekraftwerk”, erklärt Tabea Rößner, stellvertretende Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Mainzer Stadtrat, anlässlich der Veröffentlichung der Untersuchungsergebnisse durch das Hamburger Arrhenuis-Instituts für Energie- und Klimapolitik.
“Wir GRÜNEN haben von Anfang an auf die ökologischen Folgen und auf die wirtschaftlichen Risiken, die das geplante Kohlemonster auf der Ingelheimer Aue mit sich bringt, hingewiesen.
Mit dem Kohlekraftwerksprojekt schafft die KMW keine Arbeitsplätze in Mainz, sondern wird sie vernichten. SPD und FDP in Mainz sollten endlich aufhören, das Märchen von einem rentablen Kohlemonster in die Welt zu setzen. In den letzten Monaten wurden zahlreiche Pläne für Kohlekraftwerke gestoppt, zuletzt hat schon der RWE-Konzern als erster großer Energiekonzern die Konsequenzen gezogen und angekündigt aus den geplanten Kraftwerksplänen auszusteigen, weil diese sich wegen der bevorstehenden Versteigerung für CO2-Zertifikate für die Zeit nach 2012 nicht mehr rechnen.
Unabhängige Experten sagen einen Verlust des Kohlekraftwerkes von bis zu 140 Millionen Euro im Jahr voraus. Ich bin gespannt, wie die Kraftwerksbefürworter von SPD und FDP dies den BürgerInnen einer hoch verschuldeten Stadt wie Mainz erklären wollen.